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  • AutorenbildSonja Mulde

Zum Greifen nah

Wenn man das Wort Greifvogel hört, denkt man häufig zuerst an einen spitzen Schnabel, scharfe Krallen, die richtig zu greifen können und selten greifen die Vögel daneben. Bei dem Wort greifen kommen mir so viele Impulse, die ich mit dir teilen mag, aber noch vorneweg: am Wochenende (Juni 2024) hat auf unserem Falkner-Workshop, unsere Falknerin Klaudia von der Horus-Falknerei so viel Geschichte, Mythen und Fakten über diese einzigartigen Tiere erzählt, was mich- auch nach vielen Jahren dabei sein- immer wieder fasziniert. Und auf diese Gedanken gebracht hat. Es gibt Märchen, Sagen, Wappen, Flaggen und Fabelwesen etc. rund um Greifvögel.

Und auch das hier: Sätze und Symboliken, die etwas mit Greifen zu tun haben. Wenn wir uns Mal "vergreifen", dann häufig im Ton. Vielleicht sind wir aber auch in bestimmten Situationen richtig "ergriffen, angriffslustig oder greifen" auf alt bekanntes zurück. Manchmal "greifen" wir aber auch ein, um jemand anderen zu schützen. Du merkst, es gibt viele Beispiele wo "greifen" eine Rolle spielt. Es ist Wortspielerei, ja, und ich liebe es! Die Tierwelt spielt in so vielen Redewendungen und Sätzen eine Rolle und oftmals wissen wir gar nicht, woraus unser Sprachgebrauch entstanden ist. Ich behaupte nicht, dass das hier alles von einem Greifvogel stammt, aber, vielleicht können wir übergreifend eine Brücke von den Tieren zu uns bauen, um auf das zurückzugreifen, was uns seit jeher verbindet. Ein Miteinander.

Im Leben, wie in der Wortwahl 😊.



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